Lichtstadt Jena – ein Zuhause für Glühwürmchen

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In den kurzen, lauen Sommernächten tanzen die Glühwürmchen im Gartenland zwischen Hildebrand- und Treunertstraße. Sobald die Abenddämmerung hereinfällt, kommen die Glühwürmchen im Hohlweg und in den Gärten hervor. Erst ist nur eines zu sehen, dann zwei, dann werden es immer mehr. Wie kleine, freundliche Irrlichter tanzen sie am Weg und begrüßen die Spaziergänger, die zu später Stunde die kühle Abendluft genießen und der Gluthitze der Stadt entkommen wollen. Gut, dass es das Gartenland noch gibt!

Jena, Lichtstadt, schütze die Glühwürmchen!

Schützt die Trüperwiese!

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Das Gartenland zwischen Hildebrand- und Treunertstraße bildet zusammen mit der Trüperwiese die grüne Lunge des Kernbergviertels. Deshalb ist der Bürgerinitiative ProKernberge auch der Schutz des Biotops Trüperwiese ein Anliegen.

Um erneute großflächige Schäden durch Fahren und Parken von Autos, wie seit Ende Januar zu beobachten sind, zu verhindern, möchten auch wir das Parkverbot der Bürgerstiftung bekannt machen:

Wer sich aktiv zum Schutz der Trüperwiese einbringen will, kann am 26.2.22 beim Anlegen
einer Benjeshecke helfen!

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/grundlagen/elemente/25136.html

Auch nach Corona aktiv – BI ProKernberge engagiert sich weiterhin für das Gartenland Hildebrand-/Treunertstraße

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Frischluftzufuhr für Jena, eine grüne Oase für Mensch und Tier – in heißen Sommertagen ist das Gartenland zwischen Hildebrandstraße und Treunertstraße eine Wohltat für Stadt und Kernbergviertel. Die BI ProKernberge setzt sich weiterhin für den Erhalt dieses kostbaren Fleckchens Erde ein – vehement und beharrlich!

Mittlerweile ist es schon acht Jahre her, dass das Gartenland zwischen Hildebrand- und Treunertstraße akut gefährdet war. Die Argumente, die damals den geplanten Bebauungsplan verhinderten, gelten noch heute, wie in der Stadtrat-Diskussion um die Wohnbauflächenkonzeption Jena 2035 am 15. Oktober 2020 bestätigt wurde. Stadtrat Dr. Vogel fasste sie treffend zusammen:

Erstens: Es gibt den dezidierten Widerstand der Menschen vor Ort, der Bürgerinitiative [und] des Ortsteilrates.

Zweitens … Es gibt auch ein Desinteresse der Eigentümer, den Zustand dort zu ändern. Es handelt sich um viele kleingliedrige Grundstücke.

Drittens: Umlegungen sind absolut erforderlich. Es gibt Engstellen bei der Zuwegung in das Gebiet und gefangene Grundstücke. …

Viertens: Argumente des Umwelt- und Naturschutzes sprechen dafür, den Zustand so zu belassen, wie er ist.

Fünftens: Es gibt unverhältnismäßig hohe Erschließungskosten in diesem abschüssigen Terrain.

Niederschrift der Stadtratssitzung vom 15.10.2020, S. 11f. https://sessionnet.jena.de/sessionnet/buergerinfo/si0040.php?__cjahr=2020&__cmonat=10&__canz=1&__cselect=0

Stadtrat Dr. Vogel kam „deshalb zu der Schlussfolgerung, dass diese Argumente einen faktischen Schutz vor künftigen Veränderungen dort bilden, vor künftigen Bebauungsplänen“ (ebd.).

Das zeigt sich auch in der Entwicklung der Bodenpreise (Bodenrichtwert) für das Gartenland, die seit 2016 um 60% gefallen sind (BORIS-TH).

Link: https://thueringenviewer.thueringen.de/thviewer/boris.html

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