Kernberglauf 2016 – zum Jubiläum sind wir dabei!

kupferplatte1Am Samstag, den 15.10.2016 findet der 40. Jenaer Kernberglauf statt. Unsere Mannschaft ProKernberge ist bereits in Wertungsstärke mit mehr als 6 Startern angemeldet. Sie werden alle die 15Km Strecke über Wöllnitz, Pennickental, Fürstenbrunnen, Steinkreuz,   Saalehorizontale, Kupferplatte, Wöllnitz zurück zum USV Sportgelände absolvieren (Streckenbeschreibung). In diesen Tagen kann man einige unserer Teilnehmer noch T-Shirteinmal auf der Strecke bei ihren Trainingseinheiten antreffen. Alle sind motiviert und laufen für unsere Sache – den Erhalt der Natur in den Kernbergen. Dabei werden sicherlich durch unser Team keine Rekorde aufgestellt, aber es wird ein schönes gemeinsames Erlebnis rund um die Kernberge und in der Oberaue. Sie erkennen unser Team an den orangenen T-Shirts mit dem Motto „Natur statt Beton“.screenshot_02

 

 

 

Wenn Sie unser Laufteam verstärken möchten, nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns auf Sie!

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Und natürlich würden wir uns ebenfalls darüber freuen, Sie als lautstarke Unterstützer an der Strecke anzutreffen oder mit Ihnen im Start/Ziel -Bereich ins Gespräch zu kommen.

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105 Jahre Heimstätten-Genossenschaft Jena eG

Am 17.9.2016 fand das Heimstättenfest anlässlich des 105-jährigen Jubiläums der Heimstätten-Genossenschaft statt.

Plakat Heimstättenfest 2016

Plakat Heimstättenfest 2016

Ihre Vorsitzende Frau Sabine Hemberger eröffnete als Auftakt den Kindergarten „Ziegenhainer Tal“ in der Doberau 4.

105 Jahre denkmalgeschützte „Gartenstadt“ als Urgrund für das Bestehen der Heimstätten-Genossenschaft Jena eG sind ein besonderer Grund zum Feiern und zum Rückblick.

Die am 12. Juli 1911 in Jena gegründete Genossenschaft hatte das Ziel, auf der Basis genossenschaftlichen Gemeinbesitzes Einfamilienhäuser (wirkliche Heimstätten) für breite Schichten der Jenaer Bevölkerung nach dem Modell einer Gartenstadt entsprechend einer Reformarchitektur des beginnenden 20. Jahrhunderts zu bauen.

Kriegsfolgen und Weltwirtschaftskrise erforderten dann eine Umorientierung der Pläne zur Schaffung von Mehrfamilienhäusern auf Grund hoher Wohnungsnot.

In den folgenden Jahrzehnten musste die Heimstätten-Genossenschaft immer wieder auf neue politische und ökonomische Verhältnisse reagieren. So wurde in DDR-Zeiten genossenschaftliches Eigentum kaum unterstützt, da es nicht staatlich geregelt und organisiert war.

Deshalb gab es nach 1990 erheblichen Sanierungsbedarf.

So entstanden auf Grund des Altschuldenhilfegesetzes junge Genossenschaften, die sich zu einer Interessengemeinschaft langfristig zusammenschlossen. Auf dieser Grundlage und hoher Investitionen von 72 Mio € seit 1990 konnten Sanierungen alter Bausubstanz durchgeführt und neue Wohngebäude mit moderner Haustechnik und ernergiesparender Bauweise errichtet werden, so z.B. in der Franz-Kugler-Str., im Südviertel oder im Wohngebiet Himmelreich. Das war ein wichtiger Beitrag zur Lösung erhöhter Wohnungsnachfrage in Jena von jungen Familien und Senioren nach bezahlbaren Wohnungen, aber auch gut verdienender Fachkräfte im höheren Mietpreissegment.

Auf Grund dieser erfolgreichen Entwicklung der Heimstätten-Genossenschaft Jena eG hatten die Organisatoren ein besonderes Festprogramm vorbereitet.

Es gab es für jeden etwas. Interessante Kinderprogramme mit Puppenspielen, Bastelangebote und Märchenerzählungen, auch für Tanzmusik und Imbiss war gesorgt.

Für die langjährigen Mitglieder (50 Jahre und mehr) fand eine besondere Ehrung statt mit einer wunderbaren musikalischen Begleitung durch die Gruppe „Octavians“.

Octavians

Octavians

Durch den Verkauf von Wein aus Thüringen soll die Hospiz- und Palliativstiftung entsprechend des sozialen Engagements der Genossenschaft gesponsert werden.

Die BI „Pro Kernberge“ gratuliert sehr herzlich zu diesem erfolgreichen Jubiläum und wünscht weiterhin eine gute Entwicklung und immer zufriedene Mitglieder.

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Droht Bebauung des Gartenlandes „Treunertstraße/Hildebrandstraße“ ab 2020?

Stadtteilentwicklungskonzept Ost soll vor der Sommerpause entschieden werden

Die Bürgerinnen und Bürger des Kernbergviertels, die Bürgerinitiative ProKernberge und der Ortsteilrat Kernberge haben durch intensive Öffentlichkeits- und Gremienarbeit erreicht, dass in der nun zur Entscheidung vorliegenden Fassung des Stadtteilentwick–lungskonzeptes Ost (STEK-Ost) der zunächst vorgesehene Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan des Gartenlandes oberhalb der Treunert-/Hildebrandstraße zurück–gezogen und eine Bebauung dieses Gebiets als kurzfristig nicht möglich eingestuft wurde.

Dennoch ist im STEK-Ost (Stand 25. 04. 2016) der Bereich „Treunertstraße/ Hildebrand–straße“ weiterhin als potenzielle Wohnbaufläche für den langfristigen Bedarf vorgesehen.

Wenn es zu einem Aufstellungsbeschluss und einer Bebauung kommen sollte, bedeutet das:

  • tiefe, irreversible Eingriffe in die Natur mit schwerwiegenden negativen Auswirkungen auf das Landschaftsbild, den Naturreichtum und das Stadtklima
  • massive Einwirkungen auf die Eigentumsverhältnisse durch das erforderliche Umlegungsverfahren
  • enorme finanzielle Belastungen für die Grundstückseigentümer und für die Anwohner der Zufahrtsstraßen durch die Erschließung des Gebiets und durch die notwendigen straßenbaulichen Maßnahmen
  • ein unvertretbares Missverhältnis zwischen der Naturzerstörung und der Kostenbe–lastung Unbeteiligter einerseits und dem sehr geringen Zugewinn an – zudem ausschließlich hochpreisigem – Wohnraum andererseits.

Darum fordern wir, dass der Bereich „Treunertstraße/ Hildebrandstraße“ als potenzielle Wohnbaufläche aus dem STEK-Ost gestrichen wird.

Das STEK-Ost soll in folgenden Sitzungsterminen zur Entscheidung kommen:

24. Mai 2016: Dienstberatung des Oberbürgermeisters

31. Mai 2016, 09.00 Uhr: Sozialausschuss (öffentlich)
Plenarsaal des Rathauses, Markt 1

09. Juni 2016, 17.00 Uhr: Stadtentwicklungsausschuss (öffentlich)
Plenarsaal des Rathauses, Markt 1

15. Juni 2016 , 17.00 Uhr: Stadtrat (öffentlich)
Rathaus, Markt 1

Die Bürgerinitiative ProKernberge ruft auf:

Kommen Sie zu den öffentlichen Sitzungen und machen Sie deutlich, dass die Bebauung des Gartenlandes nicht Ihrem Bürgerwillen entspricht!

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